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Website erstellen lassen. Kosten inklusive.

Eine professionelle Online-Präsenz ist heute entscheidend. Doch was kostet das wirklich? Dieser Artikel ordnet realistische Preisspannen ein, erklärt die wichtigsten Kostentreiber und zeigt, welche Kosten auch nach dem Launch noch anfallen.

Was kostet eine Website? Klare Fakten, keine Geheimnisse.

Die Kosten für eine professionelle Website variieren stark, je nach Umfang und gewünschten Funktionen. Hier eine ehrliche Einordnung, damit realistische Erwartungen entstehen. Ein individuelles, festes Angebot ergibt sich in der Praxis erst nach einem persönlichen Gespräch über den tatsächlichen Bedarf.

Die digitale Visitenkarte

ab ca. 1.200 €

Eine einfache, übersichtliche Präsenz, die die wichtigsten Informationen über eine Person oder ein Unternehmen liefert. Ideal für Startups, Freiberufler oder kleine Handwerksbetriebe, die schnell online sein möchten.

  • 1-3 Unterseiten (Start, Über mich, Kontakt)
  • Responsives Design (Mobile-optimiert)
  • Basiskontaktformular
  • Suchmaschinenfreundliche Struktur (SEO-Basis)
  • Einrichtung von Google Analytics

Der Firmenauftritt

ab ca. 2.800 €

Eine umfangreichere Website mit mehreren Unterseiten und detaillierten Informationen zu Leistungen, Produkten und Referenzen. Passend für etablierte kleine und mittelständische Unternehmen, die Kunden aktiv gewinnen möchten.

  • 5-10 Unterseiten (Leistungen, Portfolio, Team)
  • Individuelles, auf die Marke zugeschnittenes Design
  • Erweiterte Kontaktformulare, Kartenintegration
  • On-Page SEO-Optimierung für Schlüsselbegriffe
  • Blog-Funktion (ohne CMS)

Umfassender Auftritt mit CMS

ab ca. 4.500 €

Für Unternehmen, die Inhalte selbst pflegen möchten oder spezielle Funktionen benötigen. Dabei kommen meist gängige, stabile Content-Management-Systeme (CMS) wie WordPress zum Einsatz – schlank konfiguriert und sicher betrieben.

  • 10+ Unterseiten, flexibel erweiterbar
  • CMS-Einrichtung (z.B. WordPress) inkl. Schulung
  • Erweiterte Funktionen (Terminbuchung, kleine Shops, etc.)
  • Individuelle Design-Templates
  • Umfassende SEO-Vorbereitung

Was den Preis Ihrer Website wirklich beeinflusst.

Die Kosten einer Website sind keine willkürliche Zahl, sondern das Ergebnis konkreter Entscheidungen und Leistungen. Wer die einzelnen Faktoren kennt, kann Angebote besser einordnen und weiß, wofür tatsächlich bezahlt wird.

Umfang und Anzahl der Unterseiten

Jede Unterseite benötigt Konzeption, Design und technische Umsetzung. Je mehr Seiten eine Website haben soll, desto höher ist der Aufwand. Eine Startseite mit Kontaktformular ist schneller erstellt als ein komplexer Produktkatalog mit 20 Seiten.

Individuelles Design vs. Vorlage

Ein einzigartiges, maßgeschneidertes Design, das eine Marke perfekt widerspiegelt, erfordert mehr Designarbeit als die Anpassung einer bestehenden, bewährten Vorlage. Beides hat seine Berechtigung, je nach Budget und Anspruch.

Umfang an Text- und Bildmaterial

Wer liefert die Inhalte? Müssen Texte redaktionell überarbeitet, Bilder ausgewählt oder eigens erstellt werden, bedeutet das zusätzlichen Zeitaufwand. Werden bereits professionelle, suchmaschinenoptimierte Inhalte bereitgestellt, sinkt der Aufwand entsprechend.

Spezielle Funktionen und Integrationen

Standardformulare sind meist inklusive. Funktionen wie Online-Terminbuchung, Mitgliederbereiche, Schnittstellen zu externen Systemen oder ein kleiner Online-Shop erhöhen den Programmieraufwand und damit die Kosten.

SEO-Strategie und -Implementierung

Eine Basis-SEO-Struktur ist heute Standard. Wird zusätzlich eine tiefergehende Keyword-Recherche, Konkurrenzanalyse und eine umfassende Strategie für bessere Sichtbarkeit benötigt, ist das ein separater Leistungspunkt, der sich langfristig auszahlt.

Achtung, Falle! Worauf bei Angeboten zu achten ist.

Am Markt tauchen immer wieder Angebote auf, die auf den ersten Blick günstig wirken, aber versteckte Kosten oder unklare Leistungen enthalten. Ein genauerer Blick lohnt sich in diesen Punkten:

Versteckte Folgekosten

Einige Angebote listen Hosting, Wartung, SSL-Zertifikate oder Lizenzgebühren für Plugins nicht explizit auf. Es lohnt sich zu klären, welche monatlichen oder jährlichen Kosten nach der Fertigstellung anfallen.

Unklare Korrekturschleifen

Die Anzahl der Korrekturschleifen ist oft der größte Streitpunkt. Klare Regelungen dazu, wie viele Überarbeitungen im Preis enthalten sind und was eine zusätzliche Schleife kostet, verhindern spätere Missverständnisse.

Wer schreibt die Texte und liefert Bilder?

Inhalte sind das A und O einer Website. Es sollte von Anfang an klar sein, wer für die Erstellung von Texten und Bildern verantwortlich ist und ob diese Leistungen im Angebot enthalten sind.

Eigentumsrechte und Quellcode

Wem gehört die Website nach Fertigstellung? Vollen Zugriff auf alle Dateien und den Quellcode zu erhalten, ist wichtig, um im Falle eines Anbieterwechsels keine Abhängigkeiten zu haben.

Laufende Kosten, die oft übersehen werden.

Der einmalige Preis für die Erstellung ist nur ein Teil der Rechnung. Für den Betrieb einer Website fallen weitere, meist überschaubare, aber regelmäßige Kosten an – hier ein realistischer Überblick über das, was danach kommt.

Posten Größenordnung Was dahintersteckt
Hosting & Server 5 bis 30 € im Monat Je nach Anforderung (Shared Hosting, Managed Hosting oder eigener Server) liegen die Kosten meist zwischen 5 und 30 € im Monat für kleinere bis mittlere Websites. Umfangreiche CMS-Installationen mit hohem Traffic benötigen mehr Leistung und damit höhere Hosting-Pakete.
Domain-Registrierung 10 bis 20 € pro Jahr Eine .de-Domain kostet in der Regel 10 bis 20 € pro Jahr, andere Endungen (.com, .shop, etc.) können abweichen. Die Registrierung läuft meist automatisch über den Hosting-Anbieter oder eine separate Registry.
SSL-Verschlüsselung meist im Hosting enthalten Ein SSL-Zertifikat für die verschlüsselte https-Verbindung ist heute Standard und über kostenlose Anbieter wie Let's Encrypt in fast jedem Hosting-Paket automatisch enthalten. Zusatzkosten entstehen hier normalerweise nicht mehr.
Wartung & Sicherheitsupdates 20 bis 80 € im Monat Websites mit CMS wie WordPress benötigen regelmäßige Updates von Kern, Themes und Plugins, um Sicherheitslücken zu schließen. Je nach Umfang liegen Wartungsverträge zwischen 20 und 80 € im Monat, reine statische Websites ohne CMS haben hier kaum laufenden Aufwand.
Inhaltliche Pflege nach Aufwand Neue Texte, aktualisierte Preise, ausgetauschte Bilder oder ein neuer Blogbeitrag – wie oft und wie umfangreich Inhalte gepflegt werden, hängt vom Geschäftsmodell ab und wird meist nach Aufwand abgerechnet, nicht pauschal.

Zwei Rechnungen, nicht eine. Wer den einmaligen Erstellungspreis und die laufenden Kosten zusammen betrachtet, vergleicht Angebote deutlich zuverlässiger.

Ein eigenes Website-Projekt in Aussicht?

Wer gerade überlegt, eine Website neu erstellen oder überarbeiten zu lassen, kann sich das unverbindlich ansehen. Auf Wunsch entsteht zunächst ein fertiger, funktionierender Entwurf zum Testen – auf mein Risiko, nicht auf Ihres. Überzeugt der Entwurf, folgt die Umsetzung. Gefällt er nicht, entstehen keine Kosten.

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